Flüchtlinge

Artikelserie „Flüchtlinge im Enzkreis“

Teil 35: Hohe Hürden für Ein-Euro-Jobs

Logo EnzkreisViele Tausend Menschen suchen Zuflucht in Deutschland. Woher kommen diese Menschen, wo und wie werden sie untergebracht, dürfen sie arbeiten und wenn ja, ab wann? Antworten auf diese und zahlreiche weitere Fragen gibt eine Artikelserie, die im Mitteilungsblatt erscheint.

Flüchtlinge wollen, sollen und dürfen arbeiten

Die meisten der Menschen, die in den vergangenen Monaten nach Deutschland gekommen sind, wollen so schnell wie möglich Arbeit finden. Das hat mehrere Gründe: Zum einen sorgt eine feste Arbeitsstelle für ein eigenes Einkommen und gibt Sicherheit. Zum zweiten hilft sie gegen die Langeweile, unter der die Menschen in den Unterkünften leiden. Und schließlich wollen viele Flüchtlinge ihre Verwandten im Herkunftsland finanziell unterstützen – oder sie haben noch Schulden bei Schleppern oder bei denen, die ihnen Geld für die Reise geliehen haben.

Flüchtlinge im Enzkreis

Teil 34: Trotz „Verschnaufpause“ werden weiterhin neue Wohnungen und Unterkünfte gebraucht

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Noch mehr als 1.000 Menschen in Notunterkünften

Statt bis zu 4.500 Flüchtlingen pro Woche wird das Land Baden-Württemberg im Mai und voraussichtlich auch im Juni nur noch je 500 pro Monat auf die Stadt- und Landkreise verteilen. Für den Enzkreis bedeutet dies, dass in diesen Monaten praktisch keine weiteren Asylbewerber kommen werden.

Allerdings leben noch mehr als 1.000 der etwa 2.800 Flüchtlinge im Kreis in Notunterkünften, zum Beispiel in Zelten wie in Göbrichen und Niefern oder in ehemaligen Sport- und Gemeindehallen wie in Bauschlott oder Mühlacker. Etwa drei Viertel von ihnen haben eine hohe Bleibeperspektive, werden also vermutlich dauerhaft in Deutschland bleiben können. Um deren Situation und ihre Integrations-Chancen zu verbessern, sucht die Kreisverwaltung deshalb auch weiterhin angemessenen Wohnraum.

Flüchtlinge im Enzkreis

Teil 33: Dritte  Ehrenamts-Konferenz am 9. Juni  

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Um das große Thema „Arbeit und Beschäftigung für Flüchtlinge“ wird es am Donnerstag, 9. Juni, ab 18 Uhr im Landratsamt Enzkreis in Pforzheim beim zwischenzeitlich dritten Treffen für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer gehen, zu dem Dezernentin Katja Kreeb einlädt.  

Flüchtlinge im Enzkreis

Teil 32: Bildungsangebote - am Beispiel von Darmsbach

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Unter den Menschen, die in den vergangenen Monaten nach Deutschland und in den Enzkreis gekommen sind, sind auch viele Minderjährige. Sie brauchen besondere Unterstützung, um sich in ihrem neuen Leben in einem fremden Land zurechtzufinden. Der Enzkreis hat deshalb nun – zusammen mit mehreren Partnern – in der Flüchtlingsunterkunft in der ehemaligen Lagerhalle der Firma Piepenbrock im Remchinger Ortsteil Darmsbach ein umfassendes Hilfeangebot auf die Beine gestellt, das sich vor allem an Drei- bis Zehnjährige richtet.

Flüchtlinge im Enzkreis

Teil 31: Was verbirgt sich hinter „Dublin III“ und „Schengen“?

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Dublin III regelt den Umgang mit Flüchtlingen in Europa

Flüchtlinge im Enzkreis

Teil 27: Wann und wie können Flüchtlinge ihre Familie nachholen?

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Das Grundgesetz stellt die Familie unter besonderen Schutz

Der Familiennachzug für Ausländer, die in Deutschland leben, ist im Aufenthaltsrecht geregelt. Es beruft sich dabei ausdrücklich auf den Artikel 6 des Grundgesetzes, in dem Ehe und Familie unter den „besonderen Schutz der staatlichen Ordnung“ gestellt werden.

Viele Flüchtlinge sind traumatisiert – wie wird ihnen geholfen?

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Viele Kinder haben Schreckliches erlebt

Kinder und Jugendliche, die nach manchmal wochenlanger Flucht in Deutschland ankommen, haben Dinge gesehen oder Situationen durchlebt, die wir nur aus den Fernsehnachrichten kennen. Sie mussten vielleicht mitansehen, wie ihr Haus durch eine Bombe zerstört, wie Vater oder Mutter entführt oder gar getötet, wie Geschwister misshandelt wurden. Auch die Flucht selbst war für viele ein lebensgefährliches und traumatisches Erlebnis.

Flüchtlinge im Enzkreis

Logo EnzkreisTeil 23: Ehrenamts-Konferenz am 17. Februar – Ein Schwerpunkt sind kulturelle Unterschiede

Viele Tausend Menschen suchen zurzeit Zuflucht in Deutschland. Woher kommen diese Menschen, wo und wie werden sie untergebracht, dürfen sie arbeiten und wenn ja, ab wann? Antworten auf diese und zahlreiche weitere Fragen gibt eine Artikelserie, die im Mitteilungsblatt erscheint.

Kulturelle Eigenheiten kennen

Die meisten der Menschen, die derzeit in den Enzkreis kommen, stammen aus Syrien und aus dem Irak.

Flüchtlinge im Enzkreis

Teil 22: Welche Leistungen bekommen die Flüchtlinge?

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Anerkannte erhalten Leistungen nach Hartz IV

Anerkannte Flüchtlinge und Asylberechtigte haben Anspruch auf Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II, solange sie nicht selbst über ein Einkommen verfügen. Die Beträge – in der Regel handelt es sich um die sogenannten Hartz IV-Bezüge – sind ebenso hoch wie bei deutschen Staatsangehörigen.

Arbeitskreis „Flüchtlinge in Keltern“ informiert zu Sachspenden

Kleiderbazar 1 19.12.15Am 05. und 19. Dezember 2015 fanden im Gemeindehaus der Freien Christlichen Gemeinde bei der Grenzsägmühle zwei Kleiderbazare des Arbeitskreises Flüchtlinge statt, bei denen sich die bei uns lebenden Flüchtlinge für einen geringen Eigenbeitrag mit warmer Winterkleidung ausstatten konnten. Viele fleißige Hände waren da, um die gespendeten Kleider und Schuhe zu sichten und zu sortieren. Dabei haben auch zwei der schon längere Zeit in Keltern lebenden Flüchtlingsfamilien kräftig mit angepackt.

Die Spendenbereitschaft der Kelterner Bevölkerung ist sehr groß, fast täglich bekommen wir Angebote über Kleider, Geschirr, Möbel und andere Dinge. Das ist toll und wir bedanken uns herzlich auch im Namen der Flüchtlingsfamilien. Da wir jedoch nicht über geeignete Lagermöglichkeiten verfügen, können wir im Moment leider keine weiteren Sachspenden annehmen. Bitte schreiben Sie an Simone und Jürgen Schwarz (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) was Sie spenden möchten. Sobald dafür Bedarf besteht, bekommen Sie von diesen Bescheid – evtl. auch erst nach ein paar Wochen. Die Familienpaten des Arbeitskreises sind regelmäßig bei den Flüchtlingsfamilien zu Besuch und geben Familie Schwarz Bescheid, wenn dort etwas fehlt.

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Teil 20: Wie viele Menschen sind 2015 nach Deutschland geflohen?

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Warum gibt es keine genaue Zahl?

Im August vergangenen Jahres hatte man geschätzt, dass 800.000 Menschen bis Ende 2015 nach Deutschland flüchten wollen. Der bayrische Ministerpräsident spricht derzeit von 1,1 Millionen, einige Medien nannten im November die Zahl 1,5 Millionen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) berichtet, dass Im Jahr 2015 insgesamt 476.649 formelle Asylanträge gestellt wurden. Woher kommen diese deutlichen Unterschiede?

Enzkreis sucht dringend weiteren Wohnraum

Flüchtlinge aus Göbrichen verhandelten mit dem Landratsamt

 Logo Enzkreis„Zelt – nein!“ steht auf den Pappschildern, die Flüchtlinge beschrieben hatten, um im Landratsamt für eine bessere Unterkunft zu demonstrieren. Die Menschen sind zurzeit im Neulinger Ortsteil Göbrichen untergebracht – in einer von zwei Notunterkünften in Zelten, die es derzeit im Enzkreis gibt.

Sozialdezernentin Katja Kreeb, Andreas Kraus, Leiter des Amts für Migration und Flüchtlinge und seine Stellvertreterin Cordula Allgaier-Burghardt setzten sich mit den Sprechern der etwa 30 Flüchtlinge aus Syrien und aus Afghanistan zusammen, um über ihre Beschwerden und Wünsche zu sprechen. „Ich habe vollstes Verständnis, dass eine Unterbringung im Zelt nicht ihren Erwartungen entspricht“, sagte Kreeb den Männern und Frauen, die auch ihre Kinder mitgebracht hatten.

Artikelserie „Flüchtlinge im Enzkreis“

Teil 19: Im Dschungel der Zuständigkeiten

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Viele Ämter kümmern sich um Flüchtlinge

Wer herauszufinden versucht, welches Amt oder welche Institution sich um bestimmte Fragen kümmert, wenn es um die Versorgung und Betreuung von Flüchtlingen geht, braucht einen guten Wegweiser. Das liegt vor allem daran, dass  alle  Ebenen staatlichen Handelns beteiligt sind: Der Bund, das Land, der Landkreis - und natürlich die kommunale Ebene der Städte und Gemeinden. Außerdem wird ein Teil der Aufgaben von freien Trägern oder anderen Behörden wahrgenommen.

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