Landratsamt Enzkreis

Tipps der Abfallberatung: So friert der Müll nicht in den Tonnen fest

ENZKREIS. Minustemperaturen haben ihre Tücken: So kommt es vor, dass an frostigen Tagen der Inhalt der Restmüll- oder Biotonnen an den Wänden der Behälter festfriert. Bei der Leerung kann dann Müll in der Tonne zurückbleiben. „Packen Sie den Restmüll in Mülltüten und den Bioabfall in Papier ein“, rät daher Abfallberater Dr. Dieter Eickhoff.

„Auch die Müllbehälter selbst sind bei den tiefen Temperaturen empfindlicher. Deshalb rüttelt der Fahrer die Tonnen an der Schüttung vorsichtiger. Dies kann dazu führen, dass nicht der gesamte Müll wie gewohnt ins Fahrzeug fällt“, weiß Eickhoff.

Er und sein Kollege Reinhard Schmelzer empfehlen aus diesen Gründen, die Mülltonnen in sehr kalten Nächten vor der Leerung in der Garage, in einem Schuppen oder im Keller abzustellen und eventuell mit einem Stock aufzulockern. Vor allem bei der Biotonne sei es ratsam, die feuchten Küchenabfälle gut in Zeitungspapier einzuwickeln, dann gefriere meistens nichts an der Behälterwand an.

Für weitere Fragen rund um das Thema Abfall stehen die Abfallberater unter Telefon 07231 354838 gerne zur Verfügung.

Am 19. Februar: Social media – eine Chance für die Landwirtschaft

Facebook, Instagram, Twitter: Wer sich heute über Veranstaltungen, die aktuellen Trends oder die letzten News informieren will, nutzt ganz selbstverständlich soziale Medien. Wie sie für die Landwirtschaft genutzt werden könne, um zum Beispiel Produkte und Veranstaltungen zu bewerben, die Arbeit auf dem Betrieb und auf dem Feld transparent zu machen oder auf Fragen der Verbraucher zu reagieren, erklärt Ida Hartmann, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit beim Landesbauernverband, am Dienstag, 19. Februar, um 19:30 Uhr im Seminarraum des Landwirtschaftsamts in der Stuttgarter Straße 23 in Pforzheim. Anmeldungen (bis 1. Februar) nimmt das Landwirtschaftsamt entgegen unter Tel. 07231 308-1800.

Regional und fair schenken mit der „Enzkreis-Genusskiste“

GenusskisteDie „Enzkreis-Genusskiste“, gefüllt mit regionalen Produkten, ist eine attraktive Geschenkidee für das kommende Weihnachtsfest. Ein umfangreiches Sortiment an hochwertigen Lebens- und Genussmitteln, die im Enzkreis und auf dem Gebiet der Stadt Pforzheim angebaut, verarbeitet oder handwerklich hergestellt werden, kann für die Genusskiste individuell zusammengestellt werden.

Bauernhöfe aus dem Enzkreis liefern Linsen, Mehl und Nudeln. Früchte von Obstwiesen werden zu Secco, Cidre und Destillaten verarbeitet. Verschiedene Sorten Essig, Senf und Konfitüre werden in Kleinbetrieben in der Region handwerklich hergestellt. Ganz aktuell runden seit diesem Herbst Kräuter- und Blütensalze die Produktpalette ab. Waren aus fairem Handel ergänzen die Auswahl. Versehen mit dem Logo „regio-bio-fair“ ist die Genusskiste nicht nur eine alternative Geschenkidee, sondern leistet auch einen Beitrag zum Erhalt der bäuerlich geprägten Kulturlandschaft, zum Klimaschutz durch kurze Transportwege und zum fairen Handel mit Produkten aus Entwicklungsländern.

Die Kiste eignet sich für Privatpersonen und Firmen, die gerne ein Präsent mit Zusatznutzen verschenken möchten, und ist im Cafe „Tante Käthe“ in der Brauereistr. 14 in Pforzheim-Eutingen erhältlich. Nähere Auskünfte zur „Enzkreis-Genusskiste“ gibt es dort unter Telefon 07231 7763840, auf der Homepage unter www.tantekaethe-cafe.de, per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und bei Bernhard Reisch vom Landwirtschaftsamt des Enzkreises unter Telefon 07231 308-1831 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Allgemeinverfügung zur Festlegung des Kreisgebietes als Sperrgebiet zum Schutz gegen die Blauzungenkrankheit

Nach amtlicher Feststellung der Blauzungenkrankheit - Serotyp 8 (Bluetongue-disease-Virus - BTV-8) in einem Betrieb in der Gemeinde Ottersweier im Landkreis Rastatt und öffentlicher Bekanntmachung des Seuchenausbruchs durch das Landratsamt des Landkreises Rastatt erlässt das Landratsamt Enzkreis als untere Tiergesundheitsbehörde folgende

A l l g e m e i n v e r f ü g u n g

  1. Das gesamte Kreisgebiet des Enzkreises wird zum Sperrgebiet erklärt.
  1. Für das Sperrgebiet wird Folgendes angeordnet:
    • Wer Wiederkäuer im Kreisgebiet hält, hat die Haltung und den Standort der Tiere (Stall, Weide, Triebweg usw.) unverzüglich dem Landratsamt Enzkreis, Verbraucherschutz- und Veterinäramt, Stuttgarter Str. 23, 75179 Pforzheim, als untere Tiergesundheitsbehörde anzuzeigen.
  • Krankheitsanzeichen, die einen Ausbruch der Blauzungenkrankheit befürchten lassen (zu den Krankheitsanzeichen s.u. die Erläuterungen in Nr. 1 in den informatorischen Hinweisen), sind sofort beim Verbraucherschutz- und Veterinäramt (s.o., Nr. 2.1) anzuzeigen.
  • Das Verbringen von Wiederkäuern, Embryonen, Samen und Eizellen aus dem Sperrgebiet ist verboten, soweit und solange keine Ausnahmegenehmigung von der unteren Tiergesundheitsbehörde (vgl. Nr. 2.1) erteilt wurde (zur Beantragung von Ausnahmegenehmigungen s.u. die Erläuterungen in Nr. 2 der informatorischen Hinweise).
  1. Die sofortige Vollziehung der in Nr. 1, Nr. 2.1 bis 2.3 getroffenen Regelungen wird angeordnet.
  1. Die Allgemeinverfügung gilt am Tag nach ihrer Veröffentlichung als bekannt gegeben. Sie endet mit Ablauf des 31. Dezember 2020, solange keine öffentliche Bekanntgabe einer Fristverlängerung erfolgt.

Rechtlicher Hinweis

Nach § 41 Absatz 4 Satz 2 LVwVfG wird darauf hingewiesen, dass die Allgemeinverfügung und ihre Begründung von jedermann, der als rechtlich Betroffener der Verfügung in Betracht kommt, während der Dienstzeiten im Dienstgebäude des Landratsamts Enzkreis,

Verbraucherschutz- und Veterinäramt, Stuttgarter Str. 23, 75179 Pforzheim, eingesehen werden kann.

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese Entscheidung kann innerhalb eines Monats nach deren Bekanntgabe beim Landratsamt Enzkreis mit Sitz in Pforzheim Widerspruch erhoben werde.

Pforzheim, den 13.12.2018

gez.

Bastian Rosenau,
Landrat

Landratsamt warnt: Überfüllte Mülltonnen bleiben stehen

„Wann ist eine Mülltonne eigentlich voll?“ Auf diese Frage gibt die Abfallwirtschaftssatzung des Enzkreises eine eindeutige Antwort: „Die Abfallbehälter dürfen nur soweit gefüllt werden, dass sich der Deckel mühelos schließen lässt“. Mit anderen Worten: Mülltonnen, deren Deckel weit offen stehen, sind zu voll. „Diese Tonnen werden zukünftig nicht mehr geleert werden“, warnt deshalb Ewald Buck, Leiter des Amts für Abfallwirtschaft.

„Diese überfüllten Behälter lassen sich meist nicht so leeren, dass nichts daneben fällt und die Straße verschmutzt“, begründet Buck die Maßnahme. Zudem erschleiche sich der Nutzer einen finanziellen Vorteil – indem er beispielsweise für eine 240-Liter-Tonne bezahle, tatsächlich aber 280 Liter Restmüll bereitstelle. „Im Extremfall könnten wir so ein Verhalten gemäß der Abfallwirtschaftssatzung sogar mit einer Geldbuße ahnden“, schildert Buck den rechtlichen Hintergrund.

Die Vorschrift gilt für alle Tonnenarten. Neben den Mülltonnen bereitgestellte Säcke, Kisten oder sonstige Behälter werden ebenfalls nicht mitgenommen, weil der Fahrer alleine im Fahrzeug ist und die Säcke gar nicht in die Schüttung befördern kann. Weitere Informationen zur Abfallentsorgung gibt es im Internet auf der Entsorgungsplattform unter www.entsorgung-regional.de; für telefonische Auskünfte stehen die Abfallberater unter Tel. 07231 354838 zur Verfügung. (enz)

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