Landratsamt Enzkreis

Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“:

Jetzt registrieren und für die eigene Gesundheit und den Umweltschutz in die Pedale treten

„Für die eigene Gesundheit und für das Klima in die Pedale treten“, dafür wirbt Julia Lauer, Klimaschutzmanagerin des Enzkreises, bei den Kollegen im Landratsamt. Bereits seit einigen Jahren bietet die AOK zusammen mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und der Deutschen Verkehrswacht die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ an. Erstmals nimmt auch das Landratsamt Enzkreis als Arbeitgeber an dieser Aktion teil. Vorausgegangen war die Einführung eines E-Bikeleasings für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisbehörde vergangenen Jahres.

„Wer sich bewegt und Sport treibt, lebt gesünder und ist seltener krank. Schon 30 Minuten Fahrradfahren am Tag erhöht die Fitness und senkt das Krankheitsrisiko“, erklärt Julia Lauer die Vorteile für den Einzelnen. Doch für sie ist natürlich auch wichtig, dass ganz nebenbei die Umwelt geschont wird und jeder damit zum Klimaschutz in unserer Region beitragen kann.

Und das geht ganz einfach: Jeder sollte an mindestens 20 Arbeitstagen im Zeitraum 1. Mai bis 31. August mit dem Rad zur Arbeit zu fahren – auch Teilstrecken kombiniert mit Bus und Bahn sind erlaubt. Wer dieses Ziel erreicht und seine Daten vor Teilnahmeschluss im Aktionskalender einträgt, erhält die Chance auf von der AOK ausgelobte, attraktive Preise, wie beispielsweise eine Städtetour oder Fahrradzubehör. Es bedarf dazu lediglich einer Registrierung unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de und dann kann losgeradelt werden. Die Teilnahme ist kostenlos. „Es ist ein echtes Win-Win für alle Beteiligten, für die Mitarbeiter und den Arbeitgeber, für die Fitness und den Klimaschutz“, motiviert Lauer.

Neuerung bei den Müllgebühren: Jahresbetrag wird direkt von jedem Haushalt erhoben

Eine wichtige Neuerung brachte das Jahr 2017 für die Enzkreis-Bürger: Die Grundgebühren werden bei jedem Haushalt seither direkt in Rechnung gestellt und nicht mehr über die Nebenkosten der Hausverwaltungen oder der Eigentümer. Dazu ist es notwendig, dass jeder Kunde direkt erfasst wird.

„Das Programm, das wir für die Berechnung der Müllgebühren verwenden, kann eine Verknüpfung zu den Einwohnermelde-Daten herstellen“, erläutert Ewald Buck, Leiter der Enzkreis-Abfallwirtschaft, den Hintergrund. Ein Meldevorgang bei der Gemeinde korrigiere so automatisch die Stammdaten bei den Müllgebühren und führe zu einem Änderungsbescheid. „Zum Datenabgleich brauchen wir jedoch ergänzend auch weiterhin schriftliche Mitteilungen“, so Buck. Nur so könne sein Amt eingehende Änderungen direkt bearbeiten.

Nicht betroffen von der Neuerung sind die leerungsabhängigen Gebühren: Sie können auch weiterhin über die Nebenkosten abgerechnet werden

Familienabend der Landwirtschaft im Enzkreis am 10. März in Dürrn

Zum Familienabend der Landwirtschaft laden der Bauernverband, die Landfrauen, die Landjugend, der Verein landwirtschaftlicher Fachbildung und das Landwirtschatsamt am Samstag, 10. März, um 20 Uhr in die Gemeindehalle in Dürrn ein. Nach der musikalischen Eröffnung durch das  bäuerliche Bläserensemble folgen Sketche, Aufführungen, ein Tanz und Ehrungen. Anschließend kann zu den Takten der Sunshine-Band das Tanzbein geschwungen werden; auch ein Barbetrieb ist eingerichtet. Alle Landwirte mit ihren Familien und alle Freunde der Landwirtschaft sind herzlich eingeladen.

Verordnung des Regierungspräsidiums Karlsruhe zur Festlegung der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (FFH-Verordnung – FFH-VO)

Das Regierungspräsidium Karlsruhe beabsichtigt, zur Festlegung der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (FFH-Gebiete) eine Verordnung gemäß § 36 Absatz 2 des Gesetzes des Landes Baden-Württemberg zum Schutz der Natur und zur Pflege der Landschaft (Naturschutzgesetz – NatSchG) vom 23. Juni 2015 (GBl. S. 585), zuletzt mehrfach geändert durch Art. 1 des Gesetzes zur Änderung des Naturschutzgesetzes und weiterer Vorschriften vom 21.11.2017 (GBl. S. 597, ber. S. 643, ber. 2018, S. 4), zu erlassen.

Anlass hierfür ist die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen - zuletzt geändert durch die Richtlinie 2013/17/EU des Rates vom 13. Mai 2013; FFH-Richtlinie), welche - zusammen mit der Vogelschutz-Richtlinie (Richtlinie 2009/147/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. November 2009 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten - zuletzt geändert durch die Richtlinie 2013/17/EU des Rates vom 13. Mai 2013) Grundlage für die Errichtung des zusammenhängenden europäischen ökologischen Netzes mit der Bezeichnung NATURA 2000 ist. Innerhalb dieses Schutzgebietsnetzes sollen durch den Erhalt der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen die biologische Vielfalt und das europäische Naturerbe bewahrt werden.

Heimatforscher gesucht!

Staatssekretärin Petra Olschowski: „Dass viele Menschen ihre Heimat kennen, schätzen und schützen - das ist in hohem Maße der Heimatforschung zu verdanken. Die Landesregierung möchte daher auch 2018 Jahr wieder besondere Leistungen in der Erforschung der lokalen Geschichte und der Traditionen in Baden-Württemberg auszeichnen. Hierzu schreibt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst den Landespreis für Heimatforschung aus. Bewerbungen können bis 30. April 2018 erfolgen. Für den Schülerpreis endet die Bewerbungsfrist mit Beginn der Pfingstferien am 22. Mai 2018.

„Die Historie Baden-Württembergs zu erforschen, macht den Begriff Heimat konkret, füllt ihn mit Leben und hält die Geschichte des Südwestens für alle kommenden Generationen präsent. Unsere Heimatforscherinnen und -forscher im Land arbeiten überwiegend ehrenamtlich, deshalb wollen wir ihr Engagement mit dem Landespreis für Heimatforschung würdigen. Denn die Heimatforschung spielt eine besondere Rolle als ehrenamtliche Tätigkeit: Sie stärkt das Zugehörigkeits- und das Zusammengehörigkeitsgefühl. Dadurch festigt sie auch die örtliche Gemeinschaft“, sagte Petra Olschowski, Staatssekretärin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, am 5. Januar 2018 in Stuttgart.

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