Naturschutz: Gemeinde Keltern

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Informationsabend über die Eh-Da Flächen in Keltern

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Informationsabend über die Eh-Da Flächen in Keltern

Die mitwirkenden Bürger zur Erarbeitung eines Gemeindeleitbildes für Keltern brachten im Handlungsfeld „Natur und Umwelt“ den Vorschlag ein, die Artenvielfalt zu stärken und dazu Keltern als Eh-Da Gemeinde weiterzuentwickeln.

Das Konzept der Eh-Da Flächen ist ein freiwilliger Ansatz insbesondere für Kommunen, verfügbare öffentliche Flächen zu erfassen und zur Förderung der Artenvielfalt gezielt aufzuwerten. Eh-Da Flächen sind ohnehin in der Agrarlandschaft und im Siedlungsbereich vorhanden - also „eh da“ - und unterliegen weder einer landwirtschaftlichen Nutzung noch naturschutzfachlichen Pflege. Seitens des kommunalen Bauhofs ist jedoch regelmäßiger Einsatz auch für diese Flächen üblich.

Schon im Jahre 2020 hatte der Gemeinderat der Gemeinde Keltern entschieden, das sogenannte Eh-Da Konzept einzuführen. Dieses Konzept geht auf eine Arbeitsgruppe zurück an der das Institut für Agrarökologie - RLP Agroscience GmbH, Neustadt (Dipl.-Geogr. Mark Deubert) und E-Sycon, TU München (Prof. Dr. Dr. Christoph Künast) mitgewirkt haben.

Die Projektgruppe von RLP Agroscience wurde durch die Gemeindeverwaltung Keltern beauftragt, das Eh-Da Konzept für Keltern zu erarbeiten. Die vorgesehene Vortragsveranstaltung zum bio-/ökologischen Hintergrund, präsentiert von Prof. Christoph Künast, musste coronabedingt mehrfach verschoben werden. Sie fand nun am 23. Juni 2022 im Bürgersaal des Rathauses Ellmendingen statt.

Zunächst begrüßte Bürgermeister Steffen Bochinger die Vortragenden, die anwesenden Gemeinderäte, sowie die interessierten Bürger.

Dann erläuterte Prof. Christoph Künast die Hintergründe der Idee, Flächen, die eh-da sind, aber keinen wirtschaftlichen oder anderweitigen Nutzen darstellen, für den Artenerhalt zu identifizieren und durch geeignete Maßnahmenvorschläge zu unterstützen. Dabei geht es nicht nur um Bienen, Wildbienen und Insekten allgemein, sondern eben auch um deren Vorstadien (Larven, Eier etc.). Denn ohne Larven keine Schmetterlinge und ohne Eier keine Larven, wie immer wieder betont wurde. Bundesweit kann man zwischen 2% – 6% (vgl. DEUBERT et al. 2016) der Gemarkungsflächen als solche Eh-Da Flächen identifizieren.

Im Anschluss erläuterte Herr Dipl.-Geogr. Mark Deubert die Vorgehensweise bei der Identifikation von Potenzialflächen für das Eh-Da Projekt in Keltern.

Die Ausführungen des Vortragenden machten deutlich, dass in Keltern ca. 37ha sogenannte Potenzialflächen existieren. Für die daraus entwickelten insgesamt 10 ‚Areas of Interest‘ wurden 65 verschiedene Maßnahmen konzipiert. Diese Maßnahmen sind geeignet, die Artenvielfalt zu gewährleisten, ohne dafür wesentliche Aufwendungen treiben zu müssen. Alle Maßnahmen sind so konzipiert, dass das Landschaftsbild nicht beeinträchtigt bzw. sogar aufgewertet wird: Für das menschliche Auge unästhetischere Maßnahmen (wie Rohboden oder Totholzhaufen) werden in weniger sichtbaren Teilflächen oder außerorts geplant, ästhetischere Maßnahmen (z.B. Blühsaatflächen) dementsprechend in sichtbarere Teilflächen bzw. Flächen mit höherem Passanten Verkehr.

Zu den Maßnahmen zählen z.B. ein reduziertes Mahd Management (seltener mähen und zu festgelegten Zeitpunkten), sowie verschiedene andere pflegerische Festlegungen. Insgesamt sind 10.000m² (ca. 1ha) Fläche von den vorgeschlagenen Maßnahmen betroffen, wobei die theoretisch vorhandenen Potenzialflächen von 37ha (ca. 1,3% der Gemarkung) prozentual etwas geringer als im Bundesdurchschnitt ausfallen. Betont wurde immer wieder, dass prinzipiell die vorgeschlagenen Maßnahmen in Kombination miteinander ihre Schutzwirkung für die Arten entwickeln. Jede einzelne Maßnahme, solitär betrachtet hat selbstverständlich auch ihre Berechtigung, diese ist jedoch in Verbindung zu den anderen deutlich größer.

Zur Information der Bürger wurden Infotafeln vorgeschlagen, die Details des Projektes erklären.

An die Vorträge schloss sich eine rege Diskussion mit den Zuhörern an. Viele Fragen drehten sich auch um die Anwendbarkeit der einfachen Maßnahmenvorschläge für Privatgelände. Dies wurde prinzipiell bejaht, wenn auch das eigentliche Eh-Da Projekt sich mit dieser Frage nicht befasst hat.

Eine ebenfalls denkbare Möglichkeit ist, die oft in gestreckter Form vorkommenden Eh-Da Flächen als Verbindungskorridore für bestehende Biotope (Biotopverbund) zu nutzen.

Die Tatsache, dass durch die andere Art der Pflege von Gemeindeflächen optisch im Gemeindebild ein Umgewöhnungsprozess nötig ist, führt zu einiger Diskussion. Der Effekt des Eh-Da Projektes ist aber neben seinem Beitrag zum Artenschutz auch noch ein Einspareffekt. Denn nach einer gewissen Eingewöhnungszeit entfallen wesentliche Teile des Pflegeaufwandes für die Gemeindeflächen.

Gemeinde lässt Biotopverbundplan erarbeiten

Lebensräume vernetzen

Ein Biotopverbundplan soll nach dem Willen von Verwaltung und Gemeinderat wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen im Kelterner Gemeindegebiet vernetzen und einen genetischen Austausch ermöglichen. „Wir geben den Belangen des Naturschutzes einen hohen Stellenwert“, sagt Bürgermeister Steffen Bochinger. Das Fachbüro Bioplan hat nun die Arbeiten aufgenommen und sich bei einem Vor-Ort-Termin in Keltern ein erstes Bild gemacht. Der Startschuss fiel am 8. Dezember bei der Vertragsunterzeichnung mit Bioplan. Mit dabei: Vertreter des Vereins „Natur in Keltern“, Naturschutzwart Fritz Dittus, Gemeinderäte und Verwaltungsmitarbeiter. Zunächst geht es darum, die vorhandenen Daten und Informationen auszuwerten. Später wird das Büro konkrete Maßnahmen vorschlagen und einen Biotopverbundplan vorlegen. Die Gemeinde kann mit hohen Zuschüssen rechnen.

Genetischen Austausch ermöglichen

Eine zersiedelte Landschaft und eine intensive Landwirtschaft stellen für viele Tier- und Pflanzenarten ein Problem dar. Lebensräume sind zerschnitten, es entstehen Inseln, die häufig auch noch zu klein sind. Ohne Vernetzung fehlt der genetische Austausch, zudem benötigen viele Tierarten verschiedene Biotoptypen, um überleben zu können. Und genau da setzt die Biotopverbundplanung an: Sie soll Lebensräume und Lebensgemeinschaften miteinander verbinden, genetischen Austausch ermöglichen und ökologische Wechselbeziehungen unterschiedlicher Biotoptypen ermöglichen. Das Landesnaturschutzgesetzt gibt seit 2020 vor, dass das Netz verbundener Biotope bis 2030 auf 15 Prozent der Offenlandfläche in Baden-Württemberg anwachsen soll.

Planungsprozess hat begonnen

Vor diesem Hintergrund ist die Gemeinde in den Planungsprozess für Keltern eingestiegen. Im weiteren Verfahren können sich auch Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Das Fachbüro wird zudem die derzeit vorliegenden, am Schreibtisch oder mit elektronischen Mitteln erstellten Daten der Landesanstalt für Umwelt vor Ort überprüfen und anpassen.

„Die Vorteile eines Verbundplans sind offensichtlich“, erklärt Bürgermeister Bochinger. Neben den ökologischen Verbesserungen entstehe ein attraktiveres Landschaftsbild, für die Nachkommen werde eine intakte Artenvielfalt und eine wertvolle Kulturlandschaft erhalten. Die Gemeinde Keltern sieht sich auch deshalb in der Pflicht, weil aus dem Leitbildprozess die Handlungsmaxime „Natürlich. Gemeinsam.“ hervorgegangen ist.

Förderung des Landes

Das Land fördert die Planungen mit 90 Prozent. An den Kosten der Umsetzung einzelner Verbesserungen beteiligt sich das Land mit 70 Prozent aus dem Topf der Landschaftspflegerichtline. 30 Prozent der Ausgaben muss die Gemeinde selbst tragen. Aber: Diese Investitionen kann die Gemeinde in einem Ökokonto speichern. Mit diesem Guthaben können Eingriffe in die Natur durch baurechtliche Projekte ausgeglichen werden.

Gelbe Bänder – jetzt auch in Keltern!

Streuobst für alle – dank der gelben Bänder!

In den nächsten Wochen können über den Kelterner Naturschutzwart Fritz Dittus gelbe Bänder aus Baumwollstoff bezogen werden, die – von Eigentümer*in oder Pächter*in eines Grundstücks am Obstbaum befestigt – signalisieren: Hier darf jede(r) ernten! Die Aktion wird von der Gemeinde Keltern durchgeführt auf Anregung und mit Unterstützung durch den Naturschutzwart. 

Streuobstwiesen sind ein prägender Bestandteil unserer Gemeinde. Doch nicht alle, die Obst lieben, besitzen eigene Bäume. Zudem kommen viele Grundstücksbesitzer*innen aus verschiedenen Gründen nicht zum Ernten. Damit nicht so viel Obst auf den Wiesen ungenutzt verrottet, wird in diesem Jahr in Keltern erstmals die Aktion „Die gelben Bänder“ durchgeführt.

Und so geht’s:

Ein gelbes Band um den Stamm eines Obstbaumes bedeutet: „Pflück mich!“
Diese Früchte wurden von Grundstücksbesitzer*innen, die selbst nicht zum Ernten kommen, für alle Obstbegeisterten zur Ernte für den Eigenbedarf freigeben.

Wichtig zu wissen:

- Es darf NUR Obst von mit einem gelben Band gekennzeichneten Bäumen geerntet werden (eine Ernte von Bäumen ohne gelbes Band ist Diebstahl)

- Das Abernten geschieht auf eigene Gefahr und nur für den Eigenbedarf.

- Die Bäume dürfen nicht beschädigt und keine Äste abgerissen werden.

- Die Grundstücke müssen ordentlich verlassen werden.

- Das Befahren von gesperrten Feldwegen mit Kraftfahrzeugen ist nicht gestattet. Es gilt die Straßenverkehrsordnung.

- Diese Aktion nützt allen: Sie haben leckeres, heimisches Obst, welches Sie beispielsweise auch in der Gemeindemoste zu frischem Saft im Bag verarbeiten lassen können und die Grundstücksbesitzer*innen haben sauber abgeerntete Streuobstwiesen und konnten ihr Obst vor dem Verderben retten.

Unser Aufruf an die Baumbesitzer*innen:

Haben Sie Bäume, die Sie gerne zum Abernten freigeben möchten?

Dann erfragen Sie Ihre Gelben Bänder unter Telefon: Telefonnummer: 07236 / 1745 oder Email bei Fritz Dittus. Geben Sie dabei die Flurstücksnummern der Grundstücke an, wo Sie Bäume zum Abernten durch die Allgemeinheit markieren (lassen) wollen. Herr Dittus steht Ihnen für Ihre Fragen zur Aktion gerne zur Verfügung.