Schutz der Kinderstube in der Natur
- Hunde bitte an die Leine nehmen -                            

Rehkitz fawnIm Zeitraum von Anfang April bis Mitte Juli ist die Brut- und Setzzeit unserer heimischen Vogelarten und Wildtiere. So brüten viele Vogelarten am Boden oder in Bodennähe, auf Wiesen, aber auch auf Randstreifen, in Hecken und Gebüschen.

Bei frei laufenden Hunden kann daher der Jagdtrieb eines Hundes zur Gefahr für die Wildtiere und deren Nachwuchs werden. Auch Hunde, die nicht wildern, können Wildtiere stören oder gefährden.

Im nun aktuell vorliegenden Fall wurde im Bereich „Essigberg“ eine hochträchtige Rehgeiß, vermutlich durch einen wildernden Hund(e), zu Tode gehetzt. Die kurz vor dem Setzen stehende Rehgeiß, hätte zwei Kitze zur Welt gebracht! Die Jäger raten dazu, den Hund im Zweifelsfall anzuleinen und weisen ausdrücklich auf die möglichen Konsequenzen für Hundehalter hin, wenn Wildtiere durch unbeaufsichtigtes Laufenlassen von Hunden verletzt oder gar getötet werden.

Laut Gesetz handelt es sich um „Jagdwilderei durch Fahrlässigkeit“ und somit um eine Straftat. Nach den Bestimmungen des Strafgesetzbuches (§§292, 294, 295) steht Jagdwilderei unter Strafe. Sie kann mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

Bitte nehmen Sie Ihre Hunde daher an die Leine!