Am 1. Mai finden im Ranntal wieder Kontrollen des Spirituosenverbots statt        

KomasaufenWie in den beiden vorausgegangenen Jahren werden auch in diesem Jahr wieder Kontrollen durchgeführt, die dafür sorgen sollen, dass keine Spirituosen in und um das Festgelände bei der Großen Eiche im Ranntal eingebracht bzw. konsumiert werden.

Seit Erlass der Polizeiverordnungen der Gemeinden Keltern und Remchingen zum Spirituosenverbot am 1. Mai im Ranntal haben sich die Kontrollen durch einen Sicherheitsdienst als hilfreich und zweckdienlich erwiesen, um den übermäßigen Alkoholkonsum, insbesondere von Jugendlichen, einzudämmen.

Die Gemeinden Keltern und Remchingen hoffen auf eine wachsende Einsicht der Jugendlichen und deren Eltern, sodass der vor Ort eingerichtete Bereitschaftsdienst des DRK möglichst wenige Notfälle behandeln oder ins Krankenhaus einliefern muss. Auch die Polizei wird im Ranntal präsent sein und hofft ebenfalls auf einen möglichst harmonischen Verlauf.

Um ein gefahrloses und möglichst störungsfreies Feiern aller Beteiligten im Ranntal zu gewährleisten, wird auch in diesem Jahr neben dem Spirituosenverbot das Verbot des motorisierten Verkehrs und von Musikverstärkeranlagen überwacht und durchgesetzt. Bleibt nur zu hoffen, dass die zahlreichen Jugendlichen auf dem Hügelbereich in friedlicher Weise feiern, ohne sich oder andere zu gefährden oder unsäglichen Müll zu hinterlassen.

Übermäßiger Alkoholkonsum von Jugendlichen sollte kein Tabuthema sein, sondern ein wichtiges Diskussionsthema in der Familie, Schule oder im Verein, nicht nur zum 1. Mai!

Am 22. April 2016 finden in der Bergschule Singen für die Klassenstufen 7 bis 10 und am 29. April 2016 im Gymnasium Remchingen für die Klassen 9 bis 11 Informationsveranstaltungen des Referates Prävention des Polizeipräsidiums Karlsruhe statt, in denen über das erfolgreiche Präventionsprojekt „Schutzengel“ informiert und dabei auch auf die Themen „Alkoholexzesse“ und Ranntal-Event eingegangen wird.

 

Polizeiverordnung Spirituosenverbot

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