Weinbau in Keltern: Gemeinde Keltern

Seitenbereiche

Diese Website verwendet Cookies und/oder externe Dienste

Um unsere Website für Sie optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, würden wir gerne Cookies verwenden und/oder externe Daten laden. Durch Bestätigen des Buttons „Akzeptieren“ stimmen Sie der Verwendung aller Dienste zu. Über den Button „Mehr“ können Sie einzeln auswählen, welche Dienste Sie zulassen möchten. Sie können Ihre Zustimmung und Einwilligung jederzeit widerrufen.

Cookie-Banner

Funktionell

Diese Technologien ermöglichen es uns, die Nutzung der Website zu analysieren, um die Leistung zu messen und zu verbessern.

YouTube

Dies ist ein Dienst zum Anzeigen von Videoinhalten.

Verarbeitungsunternehmen

Google Ireland Limited
Google Building Gordon House, 4 Barrow St, Dublin, D04 E5W5, Ireland

Datenverarbeitungszwecke

Diese Liste stellt die Zwecke der Datenerhebung und -verarbeitung dar. Eine Einwilligung gilt nur für die angegebenen Zwecke. Die gesammelten Daten können nicht für einen anderen als den unten aufgeführten Zweck verwendet oder gespeichert werden.

  • Videos anzeigen
Einwilligungshinweis

Bitte beachten Sie, dass bei Ihrer Einwilligung zu einem Dienst auch das Laden von externen Daten sowie die Weitergabe personenbezogener Daten an diesen Dienst erlaubt wird.

Genutzte Technologien
  • Cookies (falls "Privacy-Enhanced Mode" nicht aktiviert ist)
Erhobene Daten

Diese Liste enthält alle (persönlichen) Daten, die von oder durch die Nutzung dieses Dienstes gesammelt werden.

  • IP-Adresse
  • Referrer-URL
  • Geräte-Informationen
  • Gesehene Videos
Rechtsgrundlage

Im Folgenden wird die nach Art. 6 I 1 DSGVO geforderte Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten genannt.

  • Art. 6 Abs. 1 s. 1 lit. a DSGVO
Ort der Verarbeitung

Europäische Union

Aufbewahrungsdauer

Die Aufbewahrungsfrist ist die Zeitspanne, in der die gesammelten Daten für die Verarbeitung gespeichert werden. Die Daten müssen gelöscht werden, sobald sie für die angegebenen Verarbeitungszwecke nicht mehr benötigt werden.

Die Daten werden gelöscht, sobald sie nicht mehr für die Verarbeitungszwecke benötigt werden.

Datenempfänger
  • Alphabet Inc.
  • Google LLC
  • Google Ireland Limited
Datenschutzbeauftragter der verarbeitenden Firma

Nachfolgend finden Sie die E-Mail-Adresse des Datenschutzbeauftragten des verarbeitenden Unternehmens.

https://support.google.com/policies/contact/general_privacy_form

Weitergabe an Drittländer

Einige Services leiten die erfassten Daten an ein anderes Land weiter. Nachfolgend finden Sie eine Liste der Länder, in die die Daten übertragen werden. Dies kann für verschiedene Zwecke der Fall sein, z. B. zum Speichern oder Verarbeiten.

Weltweit

Klicken Sie hier, um die Datenschutzbestimmungen des Datenverarbeiters zu lesen
Klicken Sie hier, um auf allen Domains des verarbeitenden Unternehmens zu widersprechen
Klicken Sie hier, um die Cookie-Richtlinie des Datenverarbeiters zu lesen

Essentiell

Diese Technologien sind erforderlich, um die Kernfunktionalität der Webseite zu aktivieren.

Online-Formulare

Ermöglicht die Bedienung von Online-Formularen.

Verarbeitungsunternehmen
Gemeinde Keltern
Genutzte Technologien
  • Cookies akzeptieren
Erhobene Daten

Diese Liste enthält alle (persönlichen) Daten, die von oder durch die Nutzung dieses Dienstes gesammelt werden.

  • IP-Adresse
  • Browser-Informationen
Rechtsgrundlage

Im Folgenden wird die nach Art. 6 I 1 DSGVO geforderte Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten genannt.

  • Art. 6 Abs. 1 s. 1 lit. a DSGVO
Ort der Verarbeitung

Europäische Union

Aufbewahrungsdauer

Die Aufbewahrungsfrist ist die Zeitspanne, in der die gesammelten Daten für die Verarbeitung gespeichert werden. Die Daten müssen gelöscht werden, sobald sie für die angegebenen Verarbeitungszwecke nicht mehr benötigt werden.

Die Daten werden gelöscht, sobald sie nicht mehr für die Verarbeitungszwecke benötigt werden.

Klicken Sie hier, um die Datenschutzbestimmungen des Datenverarbeiters zu lesen
Weinberg
Weinberg

Es tut sich was in der Weinbaugemeinde Keltern

Es tut sich was in der Weinbaugemeinde Keltern

Wer sich Sorgen um die Zukunft der Weinbautradition in Keltern gemacht hat, kann sich jetzt entspannt zurücklehnen….

Im letzten Jahr haben einige Winzer altershalber ihren Weinbaubetrieb eingestellt und mußten deshalb einen Nachfolger suchen. Zu ihrer Überraschung fanden sich sogar für große Flächen neue Besitzer, die den Mut haben, in dieser schwierigen Zeit etwas Neues zu beginnen oder Bestehendes auszubauen!

So hat das so hat das Gemeinschaftsprojekt der Weinberghütte Keltern und dem Weingut Baur aus Dietlingen 1 ha Weinberge rund um die bekannte Weinberghütte in Ellmendingen übernommen. Die z. T. schon über 50 Jahre alten Reben waren schon zu schwach und ergaben keinen Ertrag, die Zeilenabstände waren zu gering und konnten somit nicht maschinell bearbeitet werden, die alten Holzpfähle morsch. Deshalb haben sich die Betreiber entschieden, die alten Reben zu entfernen und mit einer Neuanpflanzung der Weißweinsorten Chardonnay, Weißburgunder und Grauburgunder dem neuen Konsumverhalten des Verbrauchers gerecht zu werden, der auf inzwischen leichte und spritzige Weißweine mit weniger Säure bevorzugt.

Außerdem haben junge Winzer wie Patrick Seeman, Matthias Schäfer und Armin Bayer neue Weinberge angelegt, Melanie Frank von Kelternwein hat die ihren mit neuen Reben ergänzt.  Hier liegt der Schwerpunkt der Nauanpflanzungen nicht nur auf den traditionellen Sorten Schwarzriesling und Müller-Thurgau, auch Tempranillo, Syrah, Cabernet Sauvignon und Gewürztraminer finden in Keltern inzwischen ein gutes Gedeihklima .

Auch spielt der Umweltschutz und das Einsparen von Spritzmitteln auch in Keltern eine immer größere Rolle. Nachdem schon die Weingüter Claus Bischoff und Gerhard Neye seit einigen Jahren pilzwiderstandsfähige Rebsorten anbauen, pflanzen die Weingüter Weinstein, Schäfer und Guthmann die pilzwiderstandsfähige Sorte, kurz Piwi genannt, Souvignier gris an.

Man sieht – mit Keltern muß man immer rechnen und der Weinbau hat sich für die Zukunft gerüstet! Freuen wir uns auf die Vielfalt von Weinen – produziert von vielen verschiedenen, engagierten, innovativen und auch mal experimentierenden Winzern!

Weinbau in Keltern

Welche Rebsorten werden in Keltern angebaut?

Die Gemeinde besitzt eine Gesamt-Rebfläche von über 63 ha. Der Weinbau wurde vermutlich schon von den Römern in die Gemeinde gebracht. Die Hauptrebsorten in Ellmendingen sind der Schwarzriesling und der Blaue Spätburgunder. In Dietlingen überwiegt der Müller-Thurgau. Der größte Teil der Reben wird von Feierabendwinzern bewirtschaftet. Die Winzerinnen und Winzer werden fast alle von der Weinbaugenossenschaft Keltern-Ellmendingen bestens betreut. Die Weine allerdings werden seit einigen Jahren bei der Winzergenossenschaft Weingarten (Baden) vorzüglich ausgebaut und in den Keltern verkauft. Zwei Weingüter in Dietlingen vermarkten ihre Weine selbst. Drei Weingüter in Keltern arbeiten ökologisch. Vorzügliche Winzersekte und edle Brände bezeugen das gute Klima in Keltern. Der neu angelegte Weinwanderweg führt durch das landschaftlich schöne und interessante Rebgebiet. An modern gestalteten Hinweistafeln kann man das Wichtigste und die Besonderheiten über den Wein und den Weinbau erfahren. Jährlich am 3. Wochenende im September findet das Kelterner Weinwanderwochenende mit Kelterkonzert am Samstagabend, Weinwandertag durch die Weinberge von Dietlingen und Ellmendingen am Sonntag und dem Dietlinger Kelterfest am Sonntag und Montag statt. Mit von den Winzern geführten Wanderungen und Weinständen in den Weinbergen ist dies in Keltern eine gerne angenommene Veranstaltung. Das weit über die Kelterner Grenzen hinaus bekannte Weinfest findet jedes Jahr am 2. Wochenende im September statt.

Termine und Veranstalltungen unserer Winzer rund um das Thema Wein entehmen Sie bitte dem aktuellen Weinbauflyer.

Gault&Millau Weinguide vergibt zwei Trauben an Dietlinger Weingut Physiokrat

Alle Jahrgänge der Cuvée Physiokrat mit „sehr gut" bis "ausgezeichnet“ bewertet

Im jährlich erscheinenden Gault&Millau Weinguide, einem Standardwerk des deutschen Weines, werden seit 35 Jahren die besten deutschen Weinerzeuger mit Trauben ausgezeichnet und die Weine nach dem weltweit verwendeten 100-Punkte-System bewertet. Für die Ausgabe 2018 begutachtete das Team von hochkarätigen Fachleuten mehr als 11.000 der besten deutschen Weine. Dabei wurden alle Jahrgänge der Cuvée Physiokrat mit den Noten „sehr gut“ bis „ausgezeichnet“ bedacht, was im Falle von „ausgezeichnet“ nach dem Bewertungssystem des Weinführers bedeutet: „Beeindruckender Wein mit großer Komplexität und Tiefe, ausgeprägter Typizität und sehr gutem Reifepotenzial.“ Der Physiokrat ist eine Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc und Syrah, welche auf dem Dietlinger Muschelkalk hervorragend gedeihen und 12 bis 24 Monate in zumeist neuen Barriquefässern aus europäischer Eiche reifen. Damit kreiert Inhaber Uwe Blumhofer einen Wein, der nach seiner Philosophie „die hohe französische Kunst der Weinbereitung mit der Akribie und den strengen Qualitätsstandards eines deutschen Erzeugnisses vereint“. Das in Deutschland einzigartige Konzept, mit der ausschließlichen Erzeugung nur eines Weines, mündet in der exklusiven Vermarktung an die deutsche Spitzengastronomie. Die Publikation im bekanntesten und einflussreichsten deutschen Weinführer wird sicher auch Keltern und dem örtlichen Weinbau bundesweit mehr Aufmerksamkeit verleihen.

Erzeugergemeinschaft Kelternwein erhielt Auszeichnungen für den Jahrgang 2015

Neun auf einen Streich

Gleich neun Auszeichnungen konnte die Erzeugergemeinschaft Kelternwein bei der jüngsten Weinprämierung des Badischen Weinbauverbands in Freiburg einheimsen. Dieses tolle Ergebnis im zehnten Jahr des Bestehens von Kelternwein freut nicht nur die beiden Geschäftsführer Melanie Frank und Alexander Deeg, auch die Winzer die den größten Anteil an diesem Erfolg haben sind erfreut. Die Qualität des Jahrganges 2015 war so überragend, dass gleich drei Mal Gold und sechs Mal Silber in die badische Weinbaugemeinde gingen.

Im Einzelnen wurden der 

  • 2015er Ellmendinger Keulebuckel Spätburgunder Weißherbst Kabinett
  • 2015er Dietlinger Klepberg Riesling Kabinett trocken
  • 2015er Ellmendinger Keulebuckel Spätburgunder Spätlese trocken

jeweils mit einer Goldmedaille prämiert.
Begeistert von den Weinen und den dafür erhaltenen Auszeichnungen stellt Melanie Frank erfreut fest: „So viele Medaillen wie dieses Jahr gab es für Kelternwein noch nie auf einmal, und das obwohl nicht alle Weine verkostet wurden. „Wir haben noch einige unserer Top-Weine im Fass, die werden wir auch noch zur Prämierung anstellen. Dabei wird sicherlich ebenfalls ein gutes Ergebnis rauskommen“, wagt Alexander Deeg eine erste Prognose. Inzwischen ist auch der 2016er Jahrgang im Keller und auch er besticht mit hervorragender Qualität. Das schöne, trockene Wetter im September hat die Trauben wunderbar reifen lassen, so dass die Schwierigkeiten vom Frühjahr und Frühsommer aufgeholt und ausgeglichen werden konnten. Damit blickt Kelternwein zuversichtlich auf das bevorstehende Weihnachtsgeschäft und auch auf die Zukunft. So werde mit großem Engagement aller die Geschichte der noch jungen Erzeugergemeinschaft mit Erfolg fortgeschrieben. Aktuell gehören Kelternwein insgesamt 36 Winzer an die mit Ihrer Arbeit im Weinberg den Grundstein für Weingenuss mit Kelterner Weinen garantieren, „denn sowohl Kelternwein und auch die Winzer machen ihre Arbeit mit Herzblut“ resümieren Melanie Frank und Alexander Deeg in der Verkaufsstelle an der Poststraße 6a in Dietlingen.

Der Wein-Jahrgang 2015

Selten dürfte ein Wein-Jahrgang im Ergebnis so stark vom Kleinklima – die Niederschlagsmengen variierten stark – geprägt sein wie 2015. Es war überall ein Jahrgang, der die Reben extremen Hitzeperioden aussetzte, in Keltern hatten wir zwischen dem 5. Juni und dem 31. August 27 Tage, an denen das Thermometer die 30°C-Marke überstieg, doch das war wohl überall in den deutschen Weinanbau-Gebieten vergleichbar. Den Unterschied machte die Niederschlags-verteilung. Während wir Keltern immer spätestens dann, wenn die Dürre den Winzern Sorgenfalten bereiteten, brachten Niederschläge in unseren Lagen Entspannung. Im Vergleich zu beispielsweise Brackenheim, wo es im Juli ganze 7,4 l/m² regnete (Keltern 51,1 l/m²) ging es vor Ort noch ausgesprochen gemäßigt zu. Die Kehrseite war, dass in der Nacht vom 17. auf den 18. Juli ein leichtes Hagelereignis unsere Kelterner Lagen heimsuchte. Nahezu jede Traube wies einzelne verletzte oder zerstörte Beeren auf und man sorgte sich über Wochen, ob von diesen Beeren nicht eine extrem frühe Fäule ausgehen könnte, die im schlimmsten Fall den Ertrag des gesamten Jahrganges zerstören könnte. Je länger jedoch eine Hitzeperiode nach der anderen Pilzkrankheiten in unseren Reben Einhalt geboten, desto mehr wichen die Sorgen der Winzer dem Optimismus und der Vorfreude die Lese.

Am Ende gab es dann hochreife Trauben von exzellenter Qualität in gerade noch durchschnittlicher Menge, aus denen wohl Weine auf den Markt kommen werden, die vergleichbar sein werden mit 2003 oder 2012. Während man normalerweise seine Mühe damit hat, die Säure-Gehalte auf ein harmonisches Maß zu reduzieren, ging es 2015 darum, die Fruchtsäure im Wein tunlichst zu erhalten. Gleichwohl wird der Jahrgang 2015 durch eine ausgesprochene Fülle im Geschmack geprägt sein und - so manche Menschen, die eher seltener Wein trinken wird es freuen – auch restsüße Weine wird dieser Jahrgang in höherer Anzahl hervorbringen als im Durchschnitt der Jahre. Interessant dürfte auch sein – wenn man die Gelegenheit dazu hat – die Weine der Jahrgänge 2013, 2014 und 2015 miteinander zu vergleichen. Der 13er ist reif und mit robuster Säurestruktur, der 14er ist leicht, fast filigran und der 15er besticht durch außerordentliche Tiefe und Alterungspotenzial.

Ellmendinger Keulebuckel wird nun von der Affentaler Winzergenossenschaft ausgebaut und abgefüllt

Eine gewisse Sternstunde hat der Ellmendinger Keulebuckel Rotwein erfahren. Er wird nämlich künftig in der renommierten Affentaler Winzergenossenschaft Bühl ausgebaut, abgefüllt und von dort aus vermarktet. Letzteres aber nur in der hiesigen Region. Im vergangenen Herbst hatten mehrere private Ellmendinger Winzer ihr Schwarzriesling- und Spätburgunder-Lesegut aus vier Hektar Fläche per Lkw in die rund 60 Kilometer entfernte Kellerei nach Bühl-Eisental bringen lassen. Dort wurde der Rebensaft ausgebaut und in zwei Sorten nun auf die Flasche gezogen.

Am vergangenen Donnerstag konnte der geschäftsführende Vorstand der Affentaler Winzergenossenschaft Dr. Ralf Schäfer (3.v.l.) das Ergebnis Bürgermeister Steffen Bochinger, dem Genossenschaftsvorstand Volker Seemann und Winzer Erich Käser präsentieren. Bei der Verkostung des Schwarzriesling, halbtrocken und des Spätburgunder trocken,  jeweils auf Literflasche und des Spätburgunder Qualitätswein, trocken und des Spätburgunder, Kabinett,  jeweils auf Dreiviertel-Liter Flasche, waren alle beeindruckt und sprachen vom Beginn einer für beide Seiten fruchtbaren Zusammenarbeit. Wegen der relativ kleinen Menge, die Rede ist von zirka 20 000 Flaschen beschränkt man sich beim Vertrieb jedoch zunächst auf die Gastronomie, die seitherigen Verkaufsstellen, den Fachhandel und die regionalen Raiffeisenmärkte. Eine Sonderedition hat man für die Kelterfreunde Gräfenhausen abgefüllt. Dorthin hatte 2014  der Ellmendinger Winzer Erich Käser eine kleinere Menge Spätburgunder zum historischen Traubenpressen gegeben. Die Maische wurde nun in Affental zu einem Rosé-Wein ausgebaut. In der, mit 240 Hektar nördlichsten Winzergenossenschaft im Ortenaugebiet ist man stolz und erfreut zugleich mit den Ellmendinger Winzern und ihren Rotweintrauben etwas ganz Besonderes zu haben. Unisono betonten Weinbaugenossenschaftsvorstand Volker Seemann und Winzer Erich Käser, dass man bei der Suche nach einem Partner, (Einige Ellmendinger Winzer sind derzeit noch Mitglied in der Winzergenossenschaft Weingarten) bewusst nach einer Genossenschaft Ausschau gehalten habe um damit auch der heimischen Weinbautradition eine Referenz zu erweisen. Dies freute auch Bürgermeister Steffen Bochinger der, auch was den Weinbautourismus angeht, noch Potenztial in der Gemeinde sieht. Die Kooperation mit der Winzergenossenschaft Affental betrachtet er als einen Gewinn für beide Seiten und hofft für 2015 auf einen guten Herbst und eine weitere gute Zusammenarbeit. So ist es allen daran gelegen, den Weinbau weiter voran zu beringen. Wie dies aussieht, wird auch das am 14. Juni stattfindende Weinblütenfest in den Reblagen von Dietlingen und Ellmendingen zeigen, wo der „neue“ Keulebuckel ausschließlich in der Winzerhalle von der Weinbaugenossenschaft Ellmendingen ausgeschenkt wird.

Bioweine aus Keltern zählen zur Spitzenklasse

Dietlinger Klepberg
Ökologisches Weingut Kuckuckshof - Gerhard Neye stellte bei der jüngsten Auslobung „Bester Badischer Bioweine“ gleich zwei Spitzenweine.
Dieser Erfolg versetzt nicht nur das Winzerpaar Karin & Gerhard Neye in Feierlaune, innerhalb Baden wird auch das  "Nord - Süd - Gefälle"  wieder etwas nivelliert.

  • Dietlinger Klepberg: 2010er Weissburgunder  Qualitätswein, trocken ein Archetyp aus dem Haus derer von Pinot. Strukturierte Mineralität & fein - nervige Frucht geriert "Strahlkraft" ohne Halbwertszeit.

Ellmendinger Keulebuckel
2008er Option Z - Rotwein Cuvée  Qualitätswein, trocken Fulminante Cuvée aus pilztoleranten Rotwein-Trauben  ( PIWI'S ) badischer Züchter - Herkunft.

  • Harmonisierungs- und Reifephase durch aufwändige Holzfasslagerung.
  • Individuelle Wein-Persönlichkeiten mutieren so zu einem Neuen - Ganzen. Dekantieren obligat.
  • Auch mit diesen Weinen und dem Engagement der Winzerfamilien und Weingüter ist das Renomee des heimischen Weinbaus erneut gestiegen.

Weitere Informationen auch  beim Erzeuger Kuckuckshof Neye Telefonnummer: 07248 291 finden Sie hier.

Drei Goldmedallien für Kelternwein

Gleich in mehrfacher Hinsicht eine gute Ernte einfahren konnte dieser Tage „Kelternwein“, der Zusammenschluss ehemaliger Genossenschaftswinzer zum Vermarktungsbetrieb und eigenem Weingut. Stellvertretend für die vielen Mitgliedswinzer durfte nämlich Alexander Deeg, als Nachwuchswinzer und Geschäftsführer von Kelternwein bei der begehrten Weinprämierung des Badischen Weinbauverbands gleich drei Goldmedaillen mit nach Hause nehmen. Die hohe Auszeichnung für hervorragende Qualität gab’s für die Lage Ellmendinger Keulebuckel: Schwarzriesling Qualitätswein, trocken, für den Schwarzriesling Kabinett, trocken und den Spätburgunder Kabinett, trocken, „Insbesondere die beiden goldenen Medaillen für den Schwarzriesling sind für uns sehr wichtig; denn Keltern ist bekannt für seinen Schwarzriesling vom Ellmendinger Keulebuckel. Sein besonderer Charakter sticht im Weinbaugebiet Baden ganz besonders heraus.“ meint Melanie Frank, Mitgeschäftsführerin und ergänzt „Inzwischen ist auch der 2009er Jahrgang im Keller und verspricht von hervorragender Qualität zu werden. Das schöne, trockene Wetter im September hat die Trauben wunderbar reifen lassen ohne die Gefahr einer Fäulnis. Die Weintrinker und –genießer dürfen also gespannt sein“.

Neuer Service der Gemeinde für Weingenießer

Keltern hat seit einiger Zeit nicht nur einen eigenen Gemeindeweinberg und konnte in diesem Jahr den ersten Jahrgang lesen;  die Gemeinde hat  zudem auch 300 formschöne Weingläser, die sie en bloc oder auch in kleiner Mengen kostenlos Privat-Personen oder Vereinen zur Verfügung stellen kann. Die ansprechend mit Gemeindewappen versehenen und spülmaschinenfesten Degustationsgläser, sind eine Zierde sowohl für eigene Weinproben, als auch bei größeren Festen und Feiern.

Das Weingut Kelternwein, Dietlingen hat  freundlicherweise die Organisation des neuen Serviceangebots der Gemeinde übernommen. Reservierungen und Bestellungen sind somit unter folgender Adresse möglich.

Weingut Kelternwein -
Melanie Frank & Alexander Deeg KG
Poststraße 6a
752510 Keltern-Dietlingen
Zur Homepage

geöffnet am Donnerstag -Nachmittag, Freitag Vor- und Nachmittag und Samstag Vormittag
oder nach Vereinbarung bei Melanie Frank unter Telefonnummer: 07236 609035.

Leihgebühren entstehen keine; allerdings * muss eine Kaution von 3,--€ / Glas hinterlegt werden.  * wird bei Bruch, Verlust oder bei Irrläufern 3,- € / Glas berechnet.

„Jetzt geht’s los“ ....

Mit der Feststellung „Jetzt kann’s los gehen“ überreichte Keltern Bürgermeister Ulrich Pfeifer, den Schlüssel für die historische Kelter Dietlingen an die Vorstandschaft des Trägervereins (v.l.): Hubertus Sepp Kuhnert, Nicolas Kaupisch, Rudolf Armbruster (BM Pfeifer) Dr. Hartwig Schmittner und Joachim Jüchser. Dieser Anfeuerungsruf schallt nicht nur durch die Stadien; „Jetzt geht’s los“, dies kann nun auch der Verein „Historische Kelter Dietlingen e.V.“ sagen. Vor einem Monat mit dem Vereinszweck „..Erhalt und Wiederherstellung der historischen Kelter Dietlingen als Denkmal des Weinbaus und der Weinkultur“, ins Vereinsregister eingetragen, erfolgte vor Kurzem die offizielle und symbolische Schlüsselübergabe für das ehrwürdige Gebäude von Bürgermeister Ulrich Pfeifer an die Vereinsvertreter. Nun will man schon bis zum bekannten Dietlinger Kelterfest des Akkordeonorchesters am 17. und 18. September erste Verbesserung in der Kelterhalle vorweisen können. So soll in den kommenden Tagen zunächst die Styropor-Dämmung von der Holzbalkendecke genommen, die noch aus der Zeit stammt, als die Kelterhalle als Lager für einen Getränkehandel diente. Außerdem sollen bis zum Kelterfest die Innenwände einen neuen Anstrich erhalten. Alle darüber hinausgehenden Maßnahme, würden zuvor sowohl mit der Gemeinde, als auch mit den Fachbehörden und den betroffenen Vereinen abgesprochen, so Vorstandmitglied Hubertus Sepp Kuhnert. Was den heimischen Weinbau anbelangt, konnte der für die Kellerwirtschaft (als Teilbereich des Vereins) zuständig Rudolf Armbruster, bekannt geben, dass der Zusammenschluss der verschiedenen Winzer im Verein nun auch eine offizielle Betriebsnummer habe. In den Kellerräumlichkeiten könnte somit schon der neue Jahrgang, der aus 60 – 70 Ar Anbaufläche mit einer geschätzten Menge rund 5 – 6000 Liter stammt, ausgebaut und in Verkehr gebracht werden. In diesem Zusammenhang sei für das kommende Jahr auch der Einbau eines Lastenaufzugs geplant. Zunächst, so die engagierten Mitglieder, wolle man aber nur die genannten Maßnahmen in Angriff nehmen, gleichzeitig ein Gesamtkonzept erarbeiten, dieses mit der Gemeinde und Fachbehörden abstimmen und dann schrittweise umsetzen. Mit dieser Vorgehensweise und ersten sichtbaren Ergebnissen erhofft man sich auch einen gewissen Mitgliederzuwachs von aktuell 31 auf über 50 Personen. Dabei appellierte auch Kelterns Bürgermeister Ulrich Pfeifer an den zündenden und unterstützenden Lokalpatriotismus, der schon mit einer passiven Mitgliedschaft zum Jahresbeitrag von 25 Euro, besser noch mit einer aktiven Mitgliedschaft zum Ausdruck gebracht werden könnte. Vom gezeigten Engagement der Vereinsverantwortlichen zeigte er beeindruckt und verwies auch auf die Möglichkeit einer Zuschusserlangung aus dem Fond „Entwicklungsprogramm ländlicher Raum“. Inwieweit dieser auf der Grundlage eines Gesamtkonzeptes und der dann eher langfristigen Umsetzung erlangt werden kann, müsse allerdings noch geklärt werden. Unter der Prämisse „Gut Ding will Weile haben“ will der Verein langsam aber stetig an der Umsetzung des Vereinszieles arbeiten, wobei auch Vorstandsmitglied Rudolf Armbruster freimütig bekannte: „Unterstützung ist uns in jeder Form willkommen“.

Winzersekt - "Eine Dietlinger Renaissance in Weiß"

Keltern ist bekannt für seine Weine. Gehaltvoll die Roten oder fruchtig/frech die Weißen - ein Spiegelbild des „Terroir’s“ (der individuellen Note des Weines; hervorgegangen aus dem einmaligen Zusammenspiel aller geologischen und meteorologischen Einflüsse und Eigenheiten des Anbaugebiets) sind sie ein Markenzeichen für den Weinort vor den Toren der Goldstadt. Ob Ellmendinger Keulebuckel oder Dietlinger Klepberg die Reblagen prägen das Landschaftsbild; sind Pforte zum Schwarzwald oder Tor zum Kraichgau. Auch die Römer haben das nicht nur strategisch so gesehen. Historische Keltergebäude in allen Ortsteilen und das Heimatmuseum weisen den langen Weg zurück in die Wein-Geschichte. „Diese lange Tradition verpflichtet, ist Ansporn und macht ehrgeizig“, so der Kelterner Ökowinzer Gerhard Neye. „Weinbau ist wieder „in“. Die vielfältig strukturierten Weinbaubetriebe in Keltern sind innovativ in Sortenstruktur oder Vinifizierung. Für den Winzer Gerhard Neye, Besitzer des Öko-Weingutes Kuckuckshof in Karlsbad-Ittersbach, bedeutet Innovation nicht abheben irgendwohin, sondern die Symbiose von Vergangenheit und Zukunft. So hat das Weingut erstmalig auch einen 2003er Rivaner-Extra trocken, Winzersekt b.A. Baden kreiert; aus Überzeugung zur traditionellen Rebsorte vom Dietlinger Klepberg - ein Müller-Thurgau vom Muschelkalk. Heimisches Terroir; aber ganz und gar nicht schlicht. Flaschengärung mit feinem, fruchtbetonten Mousseux und nicht allzu trockenem Bukett. Eine „Dietlinger Renaissance in Weiß“. Gerhard Neye, „ältester Jungwinzer Badens“, bewirtschaftet zusammen mit seiner Frau Karin knapp vier Hektar Rebflächen am Ellmendinger Keulebuckel und dem Dietlinger Klepberg. Alle Weine werden entsprechend den Verpflichtungen des ECOVIN-Verbandes ohne Verwendung von Herbiziden, synthetischen Pflanzenschutzmitteln und chemisch-synthetischen Stickstoffdüngern angebaut. Quasi als Botschaftsgebäude für Kelterner Weine betreibt Gerhard Neye zudem in der Nachbargemeinde Karlsbad jeweils zur Saison im März/April und Oktober/November in Ittersbach auch seine Besenwirtschaft und beweist auch damit, dass Weinbaugeschichte nicht ausschließlich am Ort geschrieben werden muss und mit dem erstmaligen Kelterner Winzersekt auch um eine Facette reicher geworden ist.

Weinpatenschaften stoßen auf großes Interesse

Mit einer findigen Idee macht das ökologische Weingut Claus Bischoff (Dietlingen) von sich reden. Seit einiger Zeit besteht hier die Möglichkeit durch die Übernahme einer Weinreben-Patenschaft einen individuellen Beitrag zur Weinkultur zu leisten und gleichzeitig zwei Flaschen vom jährlichen Ertrag der Patenrebe über 3 Jahre hinweg zu erhalten. Weitere Einzelheiten und genaue Informationen finden Sie auf der Homepage vom Weingut Claus Bischoff.