Keltern feiert: Gemeinde Keltern

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Keltern feiert 50jähriges mit Festakt

Vorlesen

Keltern feiert 50jähriges mit Festakt

Mit einem großen Festakt in den Räumlichkeiten der Christlichen Gemeinschaft Ellmendingen hat man in Keltern am Samstagnachmittag das 50jährige Bestehen gefeiert. In Grußworten, einem musikalisch untermalten Rückblick und in Form persönlicher Erinnerungen wurde auf die Geschichte der Gemeinde zurückgeblickt, die der amtierende Bürgermeister Steffen Bochinger als „Erfolgsmodell“ beschrieben hat.

Wenn er sich die 50-Jahr-Feier so anschaue, bemerkte Landrat Bastian Rosenau humorig, „dann wird das Fest eigentlich nur noch von einem getoppt, das ist das 70jährige Thronjubiläum der Queen.“ Dazu sei er zwar leider nicht eingeladen gewesen, gerne ist er aber nach Keltern gekommen, „um ihnen allen von Herzen zu ihrer Goldhochzeit zu gratulieren.“ Für alle Bürger sei das ein ganz besonderer Tag, betonte Rosenau. Nachdem im März schon in kleinerer Runde gefeiert worden ist, „lässt es die Gemeinde heute unter dem Motto ‚natürlich gemeinsam feiern‘ so richtig krachen“. Bei der Fusion der ursprünglich fünf Gemeinden sei damals zunächst aber nichts natürlich gewesen, zumal Keltern aus der württembergischen Gemeinde Niebelsbach und den badischen Gemeinden Dietlingen, Weiler und Ellmendingen heraus gegründet wurde. Letztere Gemeinde war kurz zuvor bereits mit Dietenhausen zusammen gegangen. Es mussten also „badisch-schwäbische Hürden“ genommen werden, gab Rosenau zu bedenken. „Die, die sich nach der Fusion Kelterner nannten, waren auf jeden Fall Vorreiter.“

Die fünf Ortsteile sind zu einer Einheit geworden, ohne ihre Besonderheiten und Traditionen aufgeben zu müssen
Gemeinde Keltern

Maßgeblich dazu beigetragen haben Bruno Bitz, letzter Bürgermeister in Weiler, und Wolfgang Gehring, erster Bürgermeister in keltern, der bis 2004 hier gewirkt hat. Die beiden seien die ersten gewesen, die sich für den Zusammenschluss entschieden haben und „trotz eine gewissen Nationalstolz, den es gerechtfertigt gab, ist man hier sehr schnell zusammengekommen“, betonte der Landrat. Vor allem Gehring sei es in 32 Jahren Amtszeit gelungen, „aus den losen fünf Ortsteilen ein großes Ganzes zusammenzuführen“, zollte Rosenau ihm Respekt. Anfangs mag es vielleicht eher eine Vernunft- statt einer Liebesehe gewesen sein, räumte er ein, „aber am Ende haben sie sich alle zusammengerauft und eine Erfolgsgeschichte geschrieben.“ Die Gemeinde habe Gehring nämlich „sehr gut aufgestellt“ und auch dessen Nachfolger hätten daran „hervorragend weitergebaut“. Heute sei Keltern ein starker Wirtschaftsstandort mit einem guten Branchen-Mix und noch dazu eine „sehr beliebte Wohngemeinde“, die eine stolze Weinbautradition habe. „Das gilt es zu bewahren.“

Tatsächlich hätte der aus dem Leitbild entstandene Slogan „Keltern natürlich.gemeinsam“ schon vor fünfzig Jahren seinen Ursprung haben können, betonte Bürgermeister Steffen Bochinger in seiner Rede. Dabei verwies er auf eine Chronik über die „Lebensbilder einer Landgemeinde“, die beide Attribute bereits als charakterisierende Schlagworte aufführt. „Ich glaube auch, dass das Erfolgsrezept Kelterns auf dem Gemeinschaftsgedanken in allen fünf Ortsteilen und unserer außergewöhnlichen Lage zwischen Kraichgau und Schwarzwald und unserer wunderschönen Natur beruht“, so Bochinger. Es sei vor allem diese Gemeinschaft, die eine lebendige Gemeinde ausmache. Bis heute werde der Gemeinschaftsgedanke in Keltern ebenso gepflegt, wie der damals schon notwendige Zusammenhalt. Dadurch verfüge die Gemeinde über ein „sehr aktives und gutes Gemeinschaftsleben“, was sich in vielen freundlichen und aufgeschlossenen Menschen manifestiere. Sie hätten Gemeinschaft, Tradition und Zusammenhalt zum Stützpfeiler dafür werden lassen, dass man heute dieses 50jährige Jubiläum feiern kann. „Aber auch der damalige Weitblick, der Mut und Vision einer gemeinsamen Gemeinde sind Grundlage dafür.“

In den letzten Jahrzehnten sei es gelungen, alle fünf Ortsteile zu vereinen, ohne dass die Ortsteile dabei ihre Tradition oder ihre Besonderheiten aufgeben mussten. „Trotzdem sehen sich die Bürgerinnen und Bürger heute als Kelterner“, versicherte Bochinger. Keltern werde in vielen Bereichen ganz selbstverständlich gelebt und es ist genau dieses Gemeinschaftsgefühl, das weiter gelebt und verstärkt werden müsse. „Wir sehen gerade in Europa, was es heißt, zusammen zu stehen und gemeinsam füreinander da zu sein“, gab Bochinger zu bedenken. „Es kommt nicht immer auf Wachstum und stetiges Erneuern an, denn es gibt, was wir gerade erleben dürfen, Wichtigeres: Nämlich Frieden, Hilfsbereitschaft, Freundschaft und Gemeinschaft“, so der Bürgermeister. „Das ist es, auf was es doch schlussendlich ankommt.“

Am Mittelpunkt Kelterns

Aufstellung eines Gedenksteins

Zum fünfzigsten Geburtstag darf es schon etwas Besonderes sein, „etwas, das in vielen Jahren immer noch an diesen Geburtstag und an die schönen Festmomente erinnert“, wie Bürgermeister Steffen Bochinger es in seiner Rede bei der Auftaktveranstaltung zum Festjahr ausdrückte. Bürgermeister Steffen Bochinger, Hauptamtsleiter Steffen Riegsinger, Sabine Kumm, Antje Schultner, Christin Grüne, Fritz Dittus, Johannes Riegsinger, Sabrina Bogner-Rudolf, Michael Augenstein und Susanne Nittel die das Festkomitee für die Feierlichkeiten durch das Jubiläumsjahr bilden, hatten die Idee, den geographischen Mittelpunkt der Gemeinde Keltern zu suchen. Dieser wurde am Radweg neben der Wildbader Straße ermittelt, zwischen dem Ortsschild von Ellmendingen und dem Grenzkreisel. Dort steht nun schon ein Mast, den eine der zwölf Jubiläumsfahnen schmückt. Die anderen Fahnen wurden an den Ortseingängen aller fünf Ortsteile gehisst und weisen in Dietenhausen, Niebelsbach, Weiler, Ellmendingen und Dietlingen weithin sichtbar auf das große Ereignis für Keltern hin.

Hier am Ortsmittelpunkt aber, der fast genau an der ehemaligen Landesgrenze zwischen Baden und Württemberg liegt, wird zudem ein Gedenkstein aufgestellt und soll stets an das fünfzigjährige Jubiläum der Gemeinde Keltern erinnern. Der Sandstein stammt aus dem Steinbruch des Bildhauers Bernd Dennig aus Wilferdingen und wird von ihm gestaltet. Bürgermeister Bochinger erläutert dazu: „Der Stein soll den Slogan Kelterns, natürlich.gemeinsam‘ widerspiegeln. Es wird ein natürlicher Stein mit Ecken und Kanten sein, aus dem fünf fingerartige Erhebungen herausragen, deren Spitzen zueinander zeigen. Sie sollen die fünf Ortsteile symbolisieren und die Gemeinschaft Kelterns darstellen.“

 So wird der Stein nach seiner Fertigstellung nahe der früher trennenden Grenze stehen und mit seiner Gedenktafel, die auf der Vorderseite des Steins eingelassen wird, immer an die erfolgreiche Verbindung der ehemals eigenständigen Gemeinden erinnern. Den Mitgliedern des Festkomitees war für den Entwurf besonders wichtig, dass er die Natürlichkeit, die Gemeinsamkeit, die Gemeinschaft und den Zusammenhalt zeigt, die in Keltern durch seine Einwohner, Vereine und Organisationen gelebt werden. Neben den Stein soll im Lauf des Jahres noch eine weitere Tafel gesetzt werden, die auf den Mittelpunkt Kelterns hinweist und seine Koordinaten nennt. Mit ihrer Hilfe können dann sogar Navigationsgeräte kalibriert werden.

Gelungener Auftakt

Am 30. März wurde die Gemeinde Keltern 50 Jahre alt, und das wollte gefeiert werden!

Wegen der weiterhin angespannten Pandemielage mussten die Gemeindeverantwortlichen jedoch Vorsicht walten lassen und deshalb noch auf die ganz große Party mit allen Kelterner Einwohnern verzichten. Die Auftaktveranstaltung, organisiert von Hauptamtsleiter Steffen Riegsinger und Bürgermeisterassistentin Sabine Kumm, fand also am Geburtstagsvormittag mit nur wenigen Gästen statt. Bürgermeister Steffen Bochinger begrüßte seine Vorgänger Bruno Bitz, Wolfgang Gehring und Ulrich Pfeifer, außerdem Mitglieder des ersten und des aktuellen Gemeinderats von Keltern, die ersten und die jetzigen Amtsleiter sowie die Mitglieder des Festkomitees. Dazu waren Edwin Rau, der das Kelterner Wappen entworfen hat, und Bernd Dennig geladen, der zum Anlass des Gemeindegeburtstags einen Gedenkstein gestalten wird. Für die musikalische Umrahmung haben sich die beiden Musikvereine aus Ellmendingen und Dietlingen zusammengefunden und so wunderbar harmoniert, dass alle auf eine Neuauflage der Vorstellung im Sommer hoffen.

Bürgermeister Bochinger bedauert, dass ein gemeinsames Fest getreu dem neuen Gemeindeslogan „natürlich. gemeinsam“ noch nicht möglich schien und daher die Entscheidung für einen kleinen Kreis fallen musste. Aber das wird nachgeholt, verspricht er: „Wir haben den Festakt im Rahmen des Jubiläumsstraßenfestes Ende Juni geplant, um den Geburtstag mit den Bürgerinnen und Bürgern von Keltern gemeinsam feiern zu können.“ Dann wird mit einer geschichtlichen Einordnung der Teilgemeinden und ihrer Fusion auch der Historiker Jeff Klotz wohl zu Wort kommen, der zur kleinen Feier absagen musste. Und sicher kann auf dem Straßenfest auch der extra kreierte Blanc de Noir Jubiläumssekt aus dem Weingut Bischoff genossen werden, den Robin Bischoff erstmals vorstellte. Die Trauben der Sorten Pinot Meunier (Schwarzriesling) und Pinot Noir (Spätburgunder) stammen von Ellmendinger Rebstöcken und wurden in Dietlingen zu einem schön perlenden, goldgelben Sekt ausgebaut.

Bruno Bitz als damaliger Bürgermeister von Weiler und Amtsverweser in Keltern sowie Wolfgang Gehring als damaliger Bürgermeister von Ellmendingen und erster gewählter Bürgermeister von Keltern ließen die Zuhörer in kurzweiliger, manchmal augenzwinkernder Weise an ihren Erinnerungen an die Zeit des Zusammenschlusses und die vorangehenden Verhandlungen teilhaben. Wolfgang Gehring erzählt von den großen Fragezeichen nach der „schlauen Idee aus der Landesregierung“, dass die vielen kleinen Gemeinden zusammengeführt werden müssten; auch davon, dass viele Gemeinden das eigentlich gar nicht wollten, obwohl das Land mit Prämien und finanzieller Unterstützung lockte. Aber, so sagt er, ihm sei gleich klar gewesen: „Wenn die in Stuttgart etwas beschlossen haben, dann passiert es auch.“ Die Bürgermeister aller infrage kommenden Gemeinden überlegten also, wie das gehen mochte und wer zu wem passte. Gemeinsame Interessen wie der Weinbau oder die Industrie, auch Kooperationen in Kirchen-, Schul- und anderen Verbänden bestanden bereits und so trafen sich die benachbarten Bürgermeister und Vertreter aus den Gemeinderäten, erstellten Verhandlungsbedingungen, Wunschlisten und Fusionskataloge. Es gab lustige und weniger lustige Sitzungen, es gab Übereinstimmungen und vollkommene Uneinigkeit. Ideen für den neuen Gemeindenamen wurden eingereicht und unterlagen letztlich dem verbindenden Vorschlag „Keltern“, weil jeder Ortsteil über eine Kelter verfügte. Für das neue Wappen wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, den Edwin Rau mit seinem Entwurf gewann. Seither haben wir im Wappen eine blaue Traube im silbernen Feld, daneben einen silbernen Pokal im blauen Feld und darunter eine goldene Kelter mit goldener Traubenpresse vor schwarzem Hintergrund.

Bruno Bitz erzählt aus den Jahren 1971 und 1972: „Es war nicht immer eine helle Freude, die Monate der Fusionsverhandlungen haben hohe Wellen geschlagen. Vor allem in Weiler gab es nicht nur Zustimmung, sondern auch erbitterten Widerstand.“ Die Fusionskandidaten Ottenhausen und Weiler konnten sich lange nicht einigen, ob eine gemeinsame Mehrzweckhalle oder ein Schwimmbad zu bevorzugen wären. Bis hin zu anonymen Drohungen und Anfeindungen „oft unter der Gürtellinie“ führte die hitzige Stimmung. Bruno Bitz berichtet also von seinen durchaus gemischten Gefühlen beim Gedanken an die zukünftige Entwicklung und das Funktionieren einer zusammengelegten großen Gemeinde, gibt aber heute dem Zusammenhalt in Keltern eine sehr gute Note. Am 28. Februar 1972 wurde schließlich in allen Ortsteilen abgestimmt. Das Ergebnis ist bekannt: Dietenhausen, Dietlingen, Ellmendingen, Niebelsbach und Weiler entschieden sich für die Fusion zur Gemeinde Keltern, Ottenhausen entschied sich knapp dagegen.

Das freundliche Zusammenleben in friedlicher Gemeinschaft der fünf Ortsteile wird bald auch in einem Gedenkstein dargestellt. Am geographischen Mittelpunkt, der zufällig fast genau an der ehemaligen Landesgrenze zwischen Württemberg und Baden am Radweg neben der Wildbader Straße zwischen Ellmendingen und dem Grenz-Kreisel liegt, wird der behauene Stein, der seine Ecken und Kanten behalten darf, mit fünf sich zueinander neigenden Spitzen aufgestellt. Dem Festkomitee war es wichtig, dass der Gedenkstein zum fünfzigsten Geburtstag Kelterns die Natürlichkeit, die Gemeinsamkeit, die Gemeinschaft und den Zusammenhalt in der Gemeinde zeigen soll. Bürgermeister Bochinger bekräftigt: „In den letzten 50 Jahren haben die Bürgerinnen und Bürger es geschafft, „Keltern“ zu leben und Kelterner zu sein. Für den Gemeinschaftsgedanken bin ich dankbar. Daher: Ja, Keltern ist definitiv ein Erfolgsmodell. Wir können alle auf unsere Gemeinde stolz sein.“

Keltern feiert den 50. Geburtstag

Im Jahr 2022 können die fünf Ortsteile von Keltern auf 50 gemeinsame Jahre zurückblicken. Aus vormals meist ländlich geprägten Dörfern mit eigenen Bürgermeistern, Gemeinderäten und Verwaltungen ist eine vielfältige, moderne Gemeinde geworden. In diesen fünf Jahrzehnten haben sich viele Gemeinsamkeiten entwickelt, die weit über eine gemeinsame Verwaltung hinausgehen. Die Gemeinde bietet eine  gut ausgebaute Infrastruktur, attraktive Arbeitsplätze in Gewerbe und Handwerk und ganz viel Lebensqualität. Wie alles begann, was alles in den vergangenen 50 Jahren entstanden und verschwunden ist, all dies soll durch Erzählungen von Zeitzeugen, Artikel und Vorträge sowie einen neu entstandenen Bildband wieder ins Bewusstsein gelangen.

„Wir wünschen uns allen, dass das goldene Jubiläumsjahr für Keltern ein gutes und erfolgreiches Jahr wird“, sagt Bürgermeister Steffen Bochinger.

„Und wir hoffen, dass wir gebührend und entsprechend unserem neuen Motto „Keltern – natürlich gemeinsam“ feiern können.“

Ein Festkomitee aus Bürger:innen, dem Bürgermeister, seiner Assistentin und dem Hauptamtsleiter plant die Feierlichkeiten des Jubiläumsjahres. Ziel von Verwaltung und Gemeinderat ist, dass auch „Nachhaltiges“ entsteht. Aber auch Festivitäten sollen unter dem Stern des Jubiläums gefeiert werden.

Diese Veranstaltungen und Projekte sind 2022 unter dem Vorzeichen „50 Jahre Keltern“ geplant:

- Eröffnung eines markierten/ausgeschilderten Rundwanderwegs durch alle fünf Ortsteile mit Panoramaausblicken, Park-, Rast- und Einkehrmöglichkeiten und Stationen für Kinder und Junggebliebene

- ein gemeinsames Jubiläums-Straßenfest am letzten Wochenende im Juni in Ellmendingen

- ein Kunst- und Genussmarkt beim OGV Dietlingen Mitte Juli 2022

- Eröffnung eines „Skulpturenweges“ mit Kunstwerken örtlicher Künstler

- Dinner in the Dark (Angebot des Inklusionsrates) im Herbst 2022

Alle Vereine und Organisationen haben die Möglichkeit, eigene, besondere Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläumsjahres anzubieten und mit dem neuen Logo zu bewerben.

Bis Ende Februar 2022 läuft noch der Fotowettbewerb, an dem sich alle Bürger:innen beteiligen können. Die schönsten Bilder sollen prämiert und als Postkarten oder als Dauerkalender angeboten werden.

Wegen der nach wie vor andauernden Pandemie wird der offizielle Geburtstag der Gemeinde am 30. März ohne größere Veranstaltung gefeiert. Denn: Ein mottogemäßes, gemeinsames Fest wird dann vermutlich noch nicht möglich sein. Das Festkomitee war sich einig, dass eine kleinere Feier von wenigen Ehrengästen nicht dem Anspruch der Gemeinde genügt, und die Bürger:innen mitfeiern sollen. „Daher hoffen wir auf das gesundheitlich unkritischere Sommerhalbjahr, um dann gemeinsam mit allen Einwohner:innen unser Gold-Jubiläum feiern zu können“, erklärt Bürgermeister Bochinger.

Keltern - natürlich gemeinsam! 

50 Jahre Keltern - Ein besonderes Jubiläum wird vorbereitet

Seit Januar 2021 trifft sich ein "Festkomitee" per Videokonferenz zur Vorbereitung des Jubiläumsjahres 2022, in dem wir mal fröhlich, mal feierlich, mal ausgelassen unseren runden "Geburtstag" begehen wollen. Es sind schon viele Ideen vorhanden, die nun konkretisiert und weiter vorbereitet werden sollen. Vieles davon lässt sich nur umsetzen, wenn entsprechendes Engagement aus der Bürgerschaft entsteht und wir gemeinsam die Projekte vorantreiben. Koordinierend und unterstützend stehen dann den engagierten Ehrenamtlichen Ansprechpartner aus der Verwaltung bzw. dem Festkomitee zur Seite, damit es am Ende eine runde Sache wird.

In den kommenden Wochen werden wir hier in der Rubrik "Zeitgeschehen" immer wieder aus der Arbeit des Festkomitees berichten und Aufrufe zum Mitmachen starten. Alle Aktionen und Feierlichkeiten werden unter dem Motto 50 Jahre Keltern. Natürlich gemeinsam! stehen. In diesem Jahr wollen wir noch einmal deutlich mehr spürbar als Gemeinde zusammenwachsen, alte Grenzen hinter uns lassen und gemeinsam in die nächsten 50 Jahre Gemeindegeschichte starten!

Welche Projekte sollen starten und im Jubiläumsjahr sichtbar und erlebbar werden? Soweit das erforderliche Engagement zusammenkommt werden wir außer den offiziellen Feierlichkeiten unter anderem folgende Highlights und Veranstaltungen erleben: 

- ein besonderes Ellmendinger Straßenfest / Fest der Vereine

- ein Festival-Wochenende (Ansprechpartner Gemeinderat Johannes Riegsinger)

- neue Wanderwege und Wanderaktionen wie z.B. eine Staffelwanderung (Ansprechpartner: Gemeinderätin Christin Grüne und Fritz Dittus vom Natur in Keltern e.V.

- Fotowettbewerb "mein Keltern" (Ansprechpartnerin: Frau Antje Schultner)

- Spiel ohne Grenzen (Gemeindeleitbild-Beirat Dominique Roller)

- Made by Keltern – Lebensart genießen (kleine Messe): ESSEN.TRINKEN.KUNST (Gemeinderätin Susanne Nittel)

- Plakataktion "Wir sind Keltern" (Gemeinderat Johannes Riegsinger)

und noch einiges mehr... Wir dürfen gespannt sein!

Der Jubiläumsrundweg – 50 Jahre Keltern

Liebe Kelterner Bürger*innen,

nach den ersten Onlinetreffen haben wir uns zusammengesetzt, waren draußen unterwegs, haben erkundet Ideen gesammelt und eine Routenplanung entwickelt. Jetzt geht es darum diese Route als nachhaltige dauerhafte Einrichtung mit vielen schönen Stationen und mit Leben zu füllen. Wir haben tolle Ideen für Stationen in den Kategorien: Historisches entdecken, Kulturelles erfahren, Natur erleben und Kinder glücklich machen.

Was wir jetzt brauchen sind helfende Hände und Stationspaten aus allen 5 Ortsteilen um die Stationen vorzubereiten (Schilder, Bilder und Texte gestalten) und dauerhaft zu errichten. Dabei ist immer ein Team für eine Station verantwortlich. Unter dem Motto: „Von Bürgern für Bürger“ wollen wir mit Unterstützung der Gemeinde etwas Dauerhaftes schaffen.

Wenn ihr Interesse daran habt an den Stationen zB für unsere historischen Gebäude oder an einer Murmelbahn oder an den Naturfenstern und Informationstafeln mitzuwirken oder wenn ihr noch weitere Ideen habt und bereit seid, diese umzusetzen, meldet Euch bei Christin Grüne oder Fritz Dittus. Jede helfende, tippende und gestaltende Hand ist willkommen.

Wir freuen uns auf den Kontakt mit Euch
Christin und Fritz